Das Bild war zuerst da. Immer!
0,2 Sekunden für den ersten Eindruck. 13 Millisekunden, bis unser Gehirn ein Bild erfasst. Beiträge mit Bild bekommen bis zu 94 % mehr Aufrufe. Gelesen werden dagegen gerade mal rund 28 % der Wörter. Brauchen Sie noch mehr Argumente?
Denken Sie an Bilder, die tatsächlich in den Köpfen geblieben sind. Der Fussabdruck im Mondstaub. Menschen, die auf der Berliner Mauer tanzen. Der Frachter, quer im Suezkanal. Ein Blick, und die Geschichte ist da.
Auf Websites, in Feeds und Kampagnen passiert im Kleinen dasselbe. Das Bild gibt den ersten Ton an. Und während es sofort wirkt, wird vom Text im Schnitt nur rund ein Viertel gelesen.
Und ausgerechnet am Bild wird gerne gespart
Ein eigenes Shooting bedeutet Aufwand. Mitarbeitende müssen Zeit haben, alles will organisiert sein und kaum sind die Bilder im Kasten, verändert sich das Team schon wieder.
Also Stock? Geht schnell. Dafür bekommt man im schlechtesten Fall perfekt ausgeleuchtete Menschen in makellosen Büros, die ziemlich unverkennbar nach Bilddatenbank aussehen. KI eröffnet noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Praktisch, schnell, nahezu grenzenlos. Ohne das richtige Gespür für die Marke kann das Ergebnis allerdings genauso künstlich und austauschbar wirken.
Denn am Ende geht es um etwas anderes: Welche Bilder gehören wirklich zu Ihrer Marke?
Farbwelt, Menschen, Situationen, Atmosphäre, Haltung: Bildsprache prägt digitales Branding ganz wesentlich. Sie entscheidet mit darüber, ob eine Marke einen eigenen Charakter entwickelt oder aussieht wie viele andere.
Welche Bilder passen wirklich zu Ihrer Marke?
Bildwelten sind unser Handwerk. Wir entwickeln sie aus der Marke heraus und schauen bei jedem Projekt genau hin, welche Lösung am besten passt.
Manchmal lässt sich vorhandenes Material neu aufbereiten. Manchmal ist ein sorgfältig kuratiertes Bild aus einer Bilddatenbank genau richtig. KI kann Motive möglich machen, die sich fotografisch kaum oder gar nicht realisieren lassen. Und manchmal führt der beste Weg eben doch über ein echtes Shooting.
Auch das lässt sich heute flexibler denken. Mit einem durchdachten Foto-Regime können Szenen später angepasst oder Personen sauber ausgetauscht werden, ohne jedes Mal wieder bei null anzufangen.
Neu ab August 2026: Wenn das Bild plötzlich ein Etikett braucht
Wie bereits in unserem letzten Newsletter berichtet, gelten für KI-Bilder im EU-Raum neue Transparenzregeln. Wer dort verkauft oder wirbt, muss KI-generierte Bilder, die beispielsweise echte Menschen oder Orte täuschend real darstellen, als «KI» oder «AI» kennzeichnen.
Was ein solches Label mit der Wirkung einer Marke macht, wird sich zeigen. Gerade im Premium-Umfeld könnte die sichtbare Kennzeichnung auf einem Hochglanzmotiv zunächst ungewohnt wirken. Vielleicht wird sie irgendwann so selbstverständlich wie ein © oder ®: Es ist da, aber kaum jemand nimmt es noch bewusst wahr.
Umso interessanter wird die Frage nach authentischer Fotografie. Welche Bilder schaffen Vertrauen? Wo ist KI die richtige Wahl? Und womit schafft eine Marke eine Bildwelt, die wirklich nach ihr aussieht? Genau diese Entscheidungen gehören für uns zu guter Gestaltung.
Nicht am Bild sparen, lieber klug in die Bildwelt investieren. Sprechen Sie uns an.
Kontaktieren Sie Mark Soldini für eine Design-Beratung:
Tel. 044 280 55 72
Mail: mark.soldini@ova-partner.ch